Aromatherapie
Aromatherapie – Wellness für die Sinne
Eine der wichtigsten und häufigsten Anwendungen im Bereich der Wellnesshotels ist die Aromatherapie. Durch die Duftstoffe der ätherischen Öle wird der Riechnerv des Menschen angesprochen. Die wahrgenommenen Düfte werden an das Gehirn weiter geleitet und können dort für positive Stimmungen und Verknüpfungen mit den Düften sorgen.
Doch nicht nur im Wellnesshotel kann die Aromatherapie durchgeführt werden. Auch ins eigene Heim kann sie sich jeder Einzelne holen. Die Aromatherapie basiert dabei auf pflanzlichen ätherischen Ölen, in denen mehr als 300 unterschiedliche Inhaltsstoffe nachgewiesen werden können. Dabei ist es wichtig, dass es sich um hochwertige pflanzliche ätherische Öle handelt. Dies merkt man in der Regel am Preis. Denn für die Gewinnung kleinster Mengen ätherischer Öle werden sehr viele Pflanzen benötigt. Im Handel finden sich deshalb oft günstigere Lösungen, die als Duftöle bezeichnet werden. Dabei handelt es sich jedoch um synthetisch oder halbsynthetisch hergestellte Öle, die diese Vielzahl der Inhaltsstoffe nicht aufweisen und demzufolge nicht dieselben Wirkungen erzielen können.
Ebenfalls wichtig: ätherische Öle sollten nur in Maßen angewendet werden. Eine Überdosierung, etwa die ganztägige Beduftung, ist nicht anzuraten. Sie bringt auch keine stärkere Wirkung. Bei direktem Kontakt mit der Haut sollten die ätherischen Öle aus der Aromatherapie ebenfalls nur verdünnt eingesetzt werden. Sie können mitunter hautreizende Wirkungen haben, die sich aber bei verdünnten Ölen nicht zeigen.
Ätherische Öle und die Aromatherapie sind vor allem dafür bekannt, dass sie für Entspannung sorgen. Allerdings kommt es immer auf die verwendeten Öle an. So können Zitronen- und Kamillen-Öle helfen, Stress und Angst zu bewältigen. Außerdem soll das Zitronen-Öl die Konzentration steigern. Lavendel-Öl soll gegen Schmerzen hilfreich wirken und Melissen-Öl hat eine beruhigende Wirkung. Diese Anwendungen dienen jedoch vorrangig der Wellness und Entspannung. Ätherische Öle können jedoch auch bestimmte Krankheiten lindern. Bei den bekannten Hautkrankheiten Psoriasis und Neurodermitis beispielsweise hat sich Teebaumöl als sinnvolle Ergänzung zur schulmedizinischen Behandlung erwiesen.
Im Wellnesshotel dagegen wird die Aromatherapie mit der Massage verbunden. Dabei entsteht die Aromamassage, die Wellness für Körper, Geist und Seele bietet. Angenehme Düfte begleiten die entspannende Massage und sorgen so für Behaglichkeit und Wohlbefinden rundum. Mitunter werden auch leichte Klänge und Musik mit genutzt, um die Wirkungsweisen der Aromatherapie und der Aromamassage noch weiter zu unterstützen.